Über mich

Mit dem Rad um die Welt

Ich bin Christian und Radreisender aus Leidenschaft.

Im Mai 2019 startete ich mit meinem Rad aus dem Sauerland um die Welt zu erkunden.
Meine Route führte mich von Deutschland über Polen, die Ukraine, Russland, Georgien, den Iran, quer durch Pakistan bis nach Indien.

In Indien überraschte mich dann die Corona Pandemie und zwang mich, meine Reise abzubrechen und nach Deutschland zurückzukehren.

Corona-bedingt ging es dann erstmal zu Fuß weiter.
Mein Fahrrad und der Großteil meiner Ausrüstung befindet sich, sicher verstaut, immer noch in Indien.

Mit dem Bus fuhr ich Richtung Bodensee, um dann in Feldkirch eine Alpentour zu starten. Nach einiger Zeit stellte ich jedoch fest: das Wandern ist nicht wirklich meins. Mein Herz gehört dem Radfahren!

Und durch einen glücklichen Zufall konnte ich dann auch meinen Rucksack durch ein Fahrrad vom Sperrmüll ersetzen. Mülleimer, die als Packtaschen herhalten müssen, komplementieren meinen fahrbaren Untersatz.

Mit dem neuen Rad komme ich mir vor wie Peter Fonda in Easy Rider. Freiheit.

Mit dem Sperrmüllrad überquerte ich dann die Alpen und fuhr durch ganz Italien, setzte über nach Sizilien und Sardinien und kehrte schließlich im August 2021 nach Deutschland zurück.

Im Oktober 2021 bin ich nun erneut zu einer Weltreise aufgebrochen. Momentan geht es erst Mal Richtung Salzburg, dann weiter auf den Balkan. Was danach kommt, steht noch nicht fest, das große Ziel ist jedoch erst mal Japan.

Das Benutzen von Flugzeugen schließe ich kategorisch aus und die Ozeane werden mit dem Schiff überquert. Ansonsten versuche ich jeden Kilometer durch Muskelkraft zu bewältigen.

Übernachten werde ich, wann immer es möglich ist im Zelt, und in den größeren Städten mische ich mich für ein paar Tage unter die Backpacker.

Vor meiner ersten Weltreise habe ich Europa größtenteils mit dem Rad erkundet, meine Radreisen haben mich von Portugal bis nach Norwegen und durch den Balkan bis in die Türkei geführt.

Nach sechsmonatiger Erradelung des Balkans, entschloss ich mich zu dem Schritt, meinen Job für ein paar Jahre auszusetzen und neben der Kündigung meiner Wohnung auch alle meine Besitztümer zu verkaufen.

Ich bin nun offiziell arbeits- und obdachlos (keine Meldeadresse in Deutschland).
Und, ja. Das fühlte sich zu Beginn sehr seltsam an. Aber es hat auch einen Geruch von Freiheit.